Samstag, 29. Dezember 2012

Die Auserwählten - Im Labyrinth von James Dashner

Allgemeines:
Titel: Die Auserwählten - Im Labyrinth
Autor/-in: James Dashner
Form: Hardcover(490 Seiten)
Verlag: Chicken House
Erscheinungsjahr: 2011
Preis: 16,95 €
ISBN: 978-3-551-52019-7

Klappentext:
Er heißt Thomas. An mehr kann er sich nicht erinnern. Und er ist an einem seltsam bizarren Ort gelandet - einer Lichtung, umgeben von einem Labyrinth, in dem mörderische Kreaturen lauern. Gemeinsam mit fünfzig anderen Jungen sucht Thomas den Weg in die Freiheit. Doch dafür bleibt ihnen nicht viel Zeit...



Inhalt:
Es ist dunkel als Thomas aufwacht. Er weiß weder wo er ist, noch wie er dahin gekommen ist. Sein Erinnerungsvermögen ist gestört, alles was er weiß, ist das sein Name Thomas lautet. Die Türen der Box in der er sich befand gehen auf und er wird von mehreren Jungs herausgeholt. Allerdings scheinen sie ihm nicht gerade freundlich gesinnt zu sein und sprechen in einer merkwürdigen Art und Weise, benutzen Wörter wie "Klonk" oder "Neppdepp". Sie alle können sich an nichts erinnern, was war bevor sie aus der Box herausgeholt wurden. Die Lichtung auf der sie leben haben sie zu einem Heim umgestaltet. Doch sie kommen von der Lichtung nicht weg. Dafür müssten sie durch ein Labyrinth indem schreckliche Kreaturen hausen. Sogenannte "Griewer" die eine Art Mischung aus Tier und Maschine sind und jede Nacht in das Labyrinth kommen. Deswegen müssen die Läufer, diejenigen, die das Labyrinth erkunden vor Einbruch der Nacht zurück sein, denn dann schließen sich die Tore des Labyrinths und wer bis dahin nicht zurück ist, wird von den Griewern auf brutale Art und Weise getötet.
Seit 2 Jahren leben sie schon dort und versuchen einen Ausweg zu finden. Sie werden von den sogenannten "Schöpfern" überwacht und bekommen zwar vieles was sie benötigen, aber keine Lösung für das Labyrinth.
Und jeden Monat kommt ein Neuer dazu. Doch diesesmal ist es anders. Sie schicken zum erstenmal seit 2 Jahren ein Mädchen, welches auch gleich die letzte Person ist, die dazukommt. Zuerst glauben alle das sie tot sei, doch sie richtet sich hysterisch auf und schreit, dass sich alles ändern wird. Dann fällt sie zurück in eine Art Koma.
Thomas spürt eine Verbindung zu dem Mädchen und sie kann trotz dem Koma Kontakt mit ihm aufnehmen. An einem späteren Tag wacht sie auf und kann sich an nichts mehr erinnern. Allerdings scheint ihr Erwachen einen Grund zu haben. Die Sonne verschiwndet, die Pflanzen und Tiere sterben. Die Apokalypse scheint nah, denn die Tore, die die Griewer nachts fernhalten, schließen sich nicht mehr.
Thomas will nicht kampflos aufgeben und fasst einen Plan. Doch dieser Plan könnte der tödlichste sein, den sie je hatten.

Meinung:
Das Buch bekam ich zum Wichteln und als ich es auspackte, wusste ich weder etwas von dem Verlag, noch von dem Buch selbst. Der Verlag Chicken House gehört zum Carlsen Verlag bzw. ist er eine Kooperation aus Carlsen und dem amerikanischen Chicken House. Aber zurück zum Thema.
Die Geschichte um Thomas und das Labyrinth hat mich sehr neugierig gemacht. Ich weiß nicht genau warum, aber der Klappentext hat mich sehr an "Die Tribute von Panem" erinnert. Und auch jetzt nach dem Lesen lassen sich ein paar Parallelen ziehen. Es ist allerdings nicht ganz so dystopisch, noch nicht. Da bin ich gespannt, was der nächste Teil bringt. Die Geschichte war tatsächlich sehr gut und hat mich sehr gefesselt, allerdings nicht so sehr, dass ich dieses Buch auf keinen Fall aus der Hand legen konnte.
Was mir auch sehr gefiel war die Idee, das zu Beginn tatsächlich nur Jungs auf der Lichtung leben. Das war etwas anderes als ständig irgendwelche Weiber dabeizuhaben. Es kam halt viel von diesen Kumpelhaftenverhältnissen zur Geltung. Die Spannung war da, es gab diesesmal auch Höhepunkte, allerdings nicht so, dass man unbedingt sofort weiterlesen wollte. Mitunter musste man das erstmal sacken lassen, was da gerade passiert ist.
Das Ende des Buches hat einen guten, wenn auch nicht überragenden Cliffhanger. Es hat mich aufjedenfall davon überzeugt, den nächsten Teil auch demnächst in mein Regal zu stellen. Nicht zuletzt, weil ich an einer Stelle am liebsten losgeheult hätte.

Gestaltung:
Bei Covern kann man ja immer nur vermuten, wer darauf abgebildet sein soll. Aber, wie vermutlich die meisten ebenfalls, vermute ich, dass das Thomas sein soll. Zumindest habe ich ihn mir die ganze Zeit so vorgestellt. Ansonsten gefällt mir das Cover mitlerweile sehr, am Anfang war ich was zwiespaltig, weil er ja so aggressiv guckt. Finde ich zumindest.
Was mir an der Gestaltung der Kapitel gefallen hat war, dass an jedem Kapitelanfang eine Art Puzzleteil hinzugefügt wird, und dieses dann am Ende des Buches ein Bild ergibt.


Fazit:
Ein oberburner ist dieses Buch nun nicht, aber es hat genug Geschichte und Spannung um mich zu überzeugen. Vielleicht nicht für jedermann was, aber mich hat es doch bei der Stange gehalten und ich war immer sehr interessiert, wie es denn nun weitergehen mag.
Daher bekommt dieses Buch von mir 4 von 5 Schmetterlingen.

Dann noch einen schönen Tag. ;)

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