Donnerstag, 28. Februar 2013

Der silberne Sessel von C. S. Lewis

Vorsicht! Da dies der 6. Teil einer Reihe ist, könnten eventuell Spoiler vorhanden sein.

Allgemeines:
Titel: Der silberne Sessel
Autor/-in: C. S. Lewis
Form: Taschenbuch(214 Seiten)
Verlag: Ueberreuter
Erscheinungsjahr: 2010 (Schuber Edition)
Preis: Schuber 50 €, Gebunden 12,95 €
ISBN: 978-3-8000-5584-5

Klappentext:
Eine Aufgabe, die großen Mut erfordert

NARNIA ... ganz und gar weg aus dieser Welt ...
Als Jill und Eustace in das fantastische Land gerufen werden, erhalten sie einen Auftrag von Aslan, dem weisen Löwen: Sie sollen nach dem verschollenen Prinzen Rilian suchen, den bislang keine dreißig Helden finden konnten. Es gilt, eine beschwerliche Reise zu überstehen und zahlreiche Hindernisse zu überwinden, um dieser waghalsigen Aufgabe gerecht zu werden. Und stets ist ihnen die grün gewandte Hexe auf der Spur, die einen heimtückischen Plan verfolgt ...

Inhalt:
Die kleine Jill wird von ihren Mitschülern gehänselt und steht weinend in der Ecke, als sie auf Eustace trifft. Zu Beginn mögen die beiden sich nicht sonderlich, doch als sie gemeinsam vor den gemeinen Kindern fliehen gelangen sie nach Narnia. Dort bekommen sie den Auftrag nach Rilian, Kaspians Sohn, zu suchen. Er sei seit zehn Jahren vermisst und keine 30 Ritter hätten es geschafft ihn zu finden. Zusammen mit dem Marschwiggel Puddleglum machen sie sich auf den Weg, den Prinzen zu finden. Dabei stoßen sie auf eine grüngewandete Frau, die die Kinder in eine Falle lockt. Allerdings können sie entkommen und gelangen in das Königreich der Frau, wo auf Prinz Rilian stoßen. Dieser allerdings steht unter einem Zauber der bösen Hexe. So müssen die Kinder die einzige Chance nutzen, die ihnen bleibt um Rilian zu retten.
Meinung:
Das Buch war gut, man war wieder einmal sofort zurück in Narnia und hatte keinen ewig langen Prolog. Die Story ist zwar interessant und bietet auch Spannung und Action, ich würde sie allerdings als die schwächste der ganzen Reihe betrachten. Was nicht heißen soll, dass sie schlecht ist, keinesfalls, sie war nur nicht so gut wie die anderen(den ersten zähl ich eher als Prolog, als als eigenständige Geschichte). Mir gefiel die Atmosphäre unter der Erde, dieses leichte Beklemmungsgefühl welches ich verspürte, als ich es gelesen habe. Und die kleine Jill und Puddleglum(der war so witzig) sind mir ziemlich ans Herz gewachsen. Eustace kannte man ja schon aus dem vorherigen Buch, wo ich ihn ab der Drachen-Sache auch angefangen habe zu mögen. Prinz Rilian war ziemlich distanziert und trotzdem irgendwie ritterlich, was mir gefiel und auch zu ihm gepasst hat. Ich mag das Buch, aber der Auftritt der Hexe war mir etwas zu kurz. Sie ist einmal kurz vorgekommen, dann nocheinmal und dann war es das schon. Einen richtigen Bösewicht hatte dieses Buch nicht.

Gestaltung:
Das Cover ist (wie immer) sehr passend zur Geschichte, aber irgendwie hat es mich immer ein wenig gestört, obwohl ich es schön finde. Ich weiß auch nicht genau was mich stört, irgendwas ist da einfach.

Fazit:
Das Buch hat mir gefallen, trotzdem würde ich es zu den Schwächeren zählen. Mir gefielen die Charaktere und auch die Story an sich, aber man konnte bereits sehr vieles im Vorfeld bestimmen in diesem Buch, man wusste von Anfang an, als den Charakteren noch gar nicht klar war was passieren würde, was als Nächstes kommt. In diesem Fall hat es einen Rückschritt zu den bisherigen Büchern gemacht.
Und wegen diesem kleinen Minuspunkt, bekommt es 4 von 5 Schmetterlingen.

(Vielleicht sollte ich doch eine 0,5er Wertung einführen?)

So, dann noch schnell den letzten Teil lesen, damit der noch in die Monatsstatistik passt.
Schönen Abend noch ;)

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