Sonntag, 14. April 2013

Meine Meinung zu "Rubinrot - der Film"

Natürlich, wer hätte es anders erwartet. Nach allen anderen muss ich ja auch noch meine Meinung zu dem Film loswerden.

Zu erst einmal möchte ich sagen, dass ich schon ein paar Erwartungen an den Film hatte, da ich nicht so kritisch gegenüber Buchverfilmungen bin und das eher distanziert von einander betrachte.
Genau das bildet auch mitunter meine Meinung gegenüber diesem Film. Denn wenn man ihn unabhängig vom Buch betrachtet, ist er wirklich gut. Auch im Vergleich mit dem Buch schneidet er noch ziemlich gut ab. Es gibt hier und da kleine Veränderungen, mitunter wurden zwar ganze Szenen hinzugefügt, aber die Regisseure werden besser wissen als wir, was notwendig ist um einen guten Film zu machen. Und ein Buch kann man nunmal nicht eins zu eins übernehmen.
Der Schluss ist ein vollkommen anderer als im Buch, beziehungsweise das Ende des Buches wurde noch etwas fortgeführt. Dies fand ich nicht schlimm, auch wenn die Beziehung zwischen Gwen und Gideon mir zu schnell zu eng wurde. Damit meine ich, dass Gwen im Buch sich nicht sicher war, wie weit sie Gideon vertrauen kann. Hier gab es bereits dieses "Ich lass dich nie wieder gehen" - Vertrauen.
Der Film hat mir allerdings sehr gut gefallen und es gab nicht viel was ich bemengelt habe. Veränderungen habe ich eher mit dieser "es ist sowieso nicht hundertprozentig wie im Buch" - Einstellung aufgenommen.

Auch sehr gut fand ich die Rollenbesetzungen, insbesondere die von Gwen, Charlotte und Gideon.
Maria Ehrich hat die Rolle der Gwen sehr gut gespielt, ihre Verpeiltheit und auch ihre Verwirrtheit waren sehr glaubwürdig. Die Tatsache, dass Gwen am Anfang oft überrumpelt wird und eigentlich von nichts eine Ahnung hat, wurde sehr gut rübergebracht.
Charlotte, die von Laura Berlin gespielt wurde, ist sehr überzeugend geraten. Ich war richig genervt von ihrer Art, was positiv ist, da es ja im Buch auch so war.
Auch Gideon alias Jannis Niewöhner gefiel mir gut. Seine zu Beginn arrogante und herablassende Art war gut umgesetzt und diese zu Beginn bestehende Antipathie zwischen ihm und Gwen hat mich sehr überzeugt.
Selbst Veronica Ferres, die Grace Shephard spielt, ist mir nicht negativ aufgefallen. Obwohl man so viel schlechtes hört.

Man freut sich ja immer, wenn man einen sympathischen Schauspieler den man mag in einem Film wiederfindet. So war es auch bei mir, als Chiara Schoras die Lady Tilney verkörperte. Zu Beginn noch ratlos wer das war, musste ich die ganze Zeit an "Alarm für Cobra 11" denken. Doch dann fiel mir der Groschen: Countdown! Ich liebe diese Serie!
  
Welches Fazit lässt sich für mich ziehen?
Der Film hat mir gefallen (meiner Mum übrigens auch, sie möchte den Zweiten auch sehen).
Als Buchverfilmung wird er wahrscheinlich zwiepalt sähen, aber ich mag den Film und hoffe sehr darauf, dass auch der nächste Teil verfilmt wird. Den werde ich aufjedenfall sehen. Vielleicht ist es nicht für jeden etwas, der die Bücher mochte, aber wenn man mit genug Distanz drangeht, kann einem der Film sehr gut gefallen.
Hoffentlich wird das was mit "Saphirblau".

Na, wer hat den Film schon gesehen oder möchte ihn sich noch ansehen? Ich bin gespannt.

Ganz liebe Grüße
Linda

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