Samstag, 20. Juli 2013

Geküsst von P.C. Cast

Allgemeines:
Titel: Geküsst
Autor/-in: P.C. Cast
Form: Taschenbuch (124 Seiten)
Verlag: Heyne
Erscheinungsjahr: 2012
Preis: 5,99 €
ISBN: 978-3-453-52859-8

Klappentext:
Als die schöne Lehrerin Summer nach Mysteria zurückkehrt, hat sie nur ein Ziel: Sie möchte endlich Ken erobern, in den sie schon seit Schulzeiten verliebt ist. Doch auf einer Klassenfahrt begegnet sie dem attraktiven Vampir Colin, und plötzlich ist alles anders - denn mit Colin erlebt Summer zum ersten Mal, was wahre Leidenschaft bedeutet.

Gestaltung:
Ich finde das Cover eigentlich ziemlich schön, vorallem da es so dezent gehalten ist, ohne so viel geschnörkel. Aber wenn die Frau auf dem Cover Summer darstellen soll, dann finde ich sie etwas zu heiß. Sie wird mehr als Durchschnittsschönheit beschrieben und das passt dann nicht zum Cover.

Meinung:
Ein Wort: GRÄSSLICH! Die Story war ab und an mal interessant, aber auch nur ein paar Mal. Die Charaktere waren reiner Müll und das drum herum war einfach schlecht. Das erste was mich verwirrt hat, hier geht es um magische Wesen und davon geht man nach dem ersten Kapitel nicht mal annähernd aus. Es wird gar nichts erklärt und die Sache mit der Magie fällt nur so nebenbei beim Kaffeeklatsch. Einfach nur verwirrend. Die Lovestory kommt von jetzt auf gleich, sie haben sich kennen gelernt und konnten nicht mehr ohne einander. Ohne jeden ersichtlichen Grund. Das selbe mit Summers Freundin Jenny. Im ersten Kapitel haben die sich kennen gelernt und im nächsten reden sie über die intimsten Sachen, so als würden sie sich jahrelang kennen. Was mir total auf die Nerven ging, war dieses "Oh, Göttin", was in jedem fünften Satz vorkam. Grrrr. Es ging übrigens auch um Sex, der am Ende des Buches beschrieben wurde wie nichts anderes in dem Buch. Sie kannten sich zwei Tage, verlieben sich ohne jeden Grund, haben hemmungslosen, dreckigen Sex wie in Shades of Grey und bleiben den Rest ihres Lebens zusammen, obwohl sie sich nicht mal kennen. Sorry, das übersteigt meine Fantasie. Der Schreibstil war okay, die Atmosphäre eher nicht. Es wurde auch nichts erklärt. Hallo, es gab Feen mit pinken Haaren und Flügeln und anscheinend konnte jeder Mensch zaubern. Da kam ich irgendwann nicht mehr mit. Und zu guter Letzt, es war manchmal schnulzig wie sau, der Kitsch wurde gegen Ende immer mehr.

Charaktere:

Summer: Die normale Durchschnittsfrau, die aber anscheinend die heißeste Person unserer Galaxie ist. BITTE? Sie kam mir mitunter einfach nur dämlich vor und ihr Kontrollzwang übertrifft wirklich alles. Ich fand sie total nervig und konnte sie überhaupt nicht leiden.

Ken: Ein Feenjunge, der MICH AM ALLERMEISTEN AN DIESEM BUCH GENERVT HAT! Er kam vielleicht zweimal direkt vor, sonst war immer nur die Rede von ihm, aber das hat gereicht. Ah, der war so strohdumm, ich könnt den an die Wand klatschen. Sorry, ich beruhige mich.

Colin: Der dunkle, geheimnisvolle Vampir, der Summer die Sinne raubt. Am Anfang so ein bisschen "Damon Salvatore" musste ich schnell feststellen, die haben gar nichts miteinander gemeinsam. Sein egoistisches Denken bezüglich Summer konnte ich gar nicht ausstehen und er war so schnulzig am Ende, das war nicht zum aushalten. Arrgh, diese Charaktere sind so dumm gewesen.

Zitate:

Als Colin sie geküsst hatte, hatte sie an nichts anderes als an ihn denken können. An seine Berührung. Seinen Mund. Seinen Geschmack. Seinen Kuss. Bei Kens Küssen war ihr eher danach Einkaufslisten zu schreiben oder Wäsche zusammenzulegen.
Summer

Fazit:
Die Charaktere konnte ich nicht mal wirklich beschreiben, weil man sie kaum kennen lernt und sofort wieder vergisst. Dieses Buch war zum Glück so kurz, dass ich mich nicht lange damit herumquälen musste.
Aufgrund von diesem wirklich, WIRKLICH schlechten Buch, vergebe ich zum ersten Mal die niedrigste Punktzahl.

Liebe Grüße
Linda

Kommentare:

  1. Tolle Rezi. :D
    Ich mag die Autoren/Autorin von der House of Night Reihe nicht und kann dich sehr gut verstehen. Ähnlich geht es ja auch dort zu. Der Hauptchara ist auch irgendwie durchschnittlich und plötzlich wollen sie alle haben und sie vögelt sich in der Reihe durch jeden erdenklichen männlichen Chara.. ( Okay, das ist jetzt etwas übertrieben). :D

    LG
    Sari

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    1. Hey,

      bei House of Night fand ich das eigentlich gar nicht so schlimm, mich nervt es da nur ein wenig, dass sie jetzt so übertrieben abheben irgendwie. Es wird ja immer übernatürlicher und das ist irgendwie etwas zu viel des guten.

      Danke für das Kompliment :)

      Liebe Grüße
      Linda

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