Sonntag, 8. September 2013

Die Auslese - Nur die Besten überleben von Joelle Charbonneau

Allgemeines:
Titel: Die Auslese - Nur die Besten überleben
Autor/-in: Joelle Charbonneau
Form: Hardcover (415 Seiten)
Verlag: Penhaligon
Erscheinungsjahr: 2013
Preis: 16,99 €
ISBN: 978-3-7645-3117-1

Klappentext:

Sie wurde auserwählt, um zu führen - oder zu sterben.

Nach den verheerenden Fehlern der Vergangenheit war sich die Gesellschaft einig, dass nur noch die Besten politische Macht ausüben dürfen. Von nun an sollten die Psychologen darüber urteilen, in wessen Händen die Zukunft des Landes liegen sollte. So entstand die Auslese.

Cia ist sechzehn, als sie zu den Prüfungen antritt, die darüber entscheiden, ob man für ein Amt geeignet ist. Zunächst ist sie von Stolz erfüllt - bis die erste Kandidatin stirbt. Jetzt wird Cia von Angst erfasst, denn sie erkennt: nur die Besten überleben.

Gestaltung:
Ich mag das Cover total, immerhin mag ich so Kämpferfrauen total. Und Cia ist auf jeden fall eine, auch wenn ich sie mir nicht so vorgestellt habe. Für mich sieht die Frau einfach älter aus als 16.

Meinung:
Ehrlich, dieses Buch ist so toll, so klasse. Es ist total wunderbar geschrieben, flüssig und einfach zu lesen. Die Charaktere sind total toll, die Geschichte ist grandios. Das einzige was ich zu bemängeln habe, sind tatsächlich die Parallelen zu Panem, aber ich glaube fast, dass mir diese Dystopie noch besser gefällt. Ich weiß gar nicht was ich alles sagen soll, es ist so authentisch. Was mir besonders gefiel, war diese Radioaktive Verseuchung, das hat einfach richtig klasse gepasst. Ich weiß auch nicht, aber diese mutierten Menschen und Tiere während der Testphase waren mega cool. Und Cia tat mir mitunter so leid. Es gab mehr als einen Moment in dem mir richtig schlecht wurde, den ich so richtig eklig fand. Was mir wiederum zu Beginn nicht so gefiel, war diese offensichtliche Liebesgeschichte. Ich hätt gern mal ein Mädel, das auch ohne Typ klarkommt. Es ging zwar später, aber zu Beginn fand ich das etwas aus der Luft gegriffen. Aber die Geschichte war einfach top, im Vergleich zu Panem gefiel mir vorallem, dass hier vieles im Geheimen ablief und die Leute immer dachten es wäre etwas Tolles, zur Auslese ausgewählt zu werden. Und die Testphasen am Anfang, es war ja nicht nur einfach Arena, sondern auch der Grips wurde abgefragt. Obwohl diese Brutalität echt ziemlich Hardcore ist. Aber es ist wirklich grandios gut.

Charaktere:

Cia: Die taffe Heldin der Geschichte, die ziemlich geschickt im Umgang mit Werkzeugen ist. Sie kann mit einer Pistole umgehen und ist etwas zu vertrauensselig. Und sie ist so schlau. Cia gefiel mir total, sie war einfach bodenständig und hat viele Rätsel gelöst, wo ich nicht drauf gekommen wäre. Sie ist wirklich mega toll und einfach sympathisch. Aber im Vergleich zu Katniss kommt sie mir nicht so hart vor, sie ist weicher, immer darauf bedacht so wenige wie möglich zu verletzen. Ich mag sie einfach.

Tomas: Der Loverboy in der Geschichte, der mir nicht immer gefiel, aber eigentlich doch okay war. Er ist von Anfang an Cias Partner und die beiden passen auch ziemlich gut zueinander. Allerdings ist er manchmal einfach zu unvorsichtig und das er manchmal nicht auf sie hören wollte, hat mich etwas genervt.

Zitate:

Leider keine.

Fazit:
Ein absolut klasse Buch, dessen Ende einfach total Lust auf den nächsten Teil macht. Ah, ich kanns kaum abwarten. Diese ganzen Intrigen die es hier gibt sind so grandios gesponnen, dass ich ihm fast die volle Punktzahl geben würde. Fast, weil mittendrin die Panem- Ähnlichkeit sehr groß war und mich etwas genervt hat. Aber immerhin gibt es 4,5 Schmetterling.

Liebe Grüße
Linda

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