Sonntag, 22. September 2013

Evermore - Die Unsterblichen von Alyson Noel


Allgemeines:
Titel: Evermore - Die Unsterblichen
Autor/-in: Alyson Noel
Form: Taschenbuch (374 Seiten)
Verlag: Goldmann
Erscheinungsjahr: 2011
Preis: 8,99 €
ISBN: 978-3-442-47379-3

Klappentext:

Wahre Liebe ist unsterblich

Ever ist sechzehn Jahre alt, als sie ihre Familie bei einem Autounfall verliert - sie überlebt als Einzige. Seither hat sie sich von der Außenwelt zurückgezogen. Alles ändert sich jedoch, als sie Damen zum ersten Mal in die Augen blickt. Er hat etwas, was Ever zutiefst berührt und gleichzeitig irritiert. Seitdem sie dem Tod so nahe war, besitzt sie die Fähigkeit, die Gedanken der Menschen hören zu können. Nicht so bei Damen. Wer ist er? Und was will er ausgerechnet von ihr?

Gestaltung:
Das Cover ist irgendwie nicht so mein Fall. Die Blume ist zwar hübsch und auch die Vögel sind cool, aber mir ist das alles viel zu düster und zu deprimierend. Zur Geschichte mag es passen, aber für mich ist es etwas zu dunkel.

Meinung:
Also, ich ging mit gemischten Gefühlen an dieses Buch heran und obwohl es nur ein 400 Seiten Taschenbuch ist, habe ich 'ne ganze Woche dafür gebraucht. Weil es einfach grottig war. Der Anfang war relativ okay, aber mittendrin ist einfach die Spannung komplett draußen gewesen. Nichts, absolut gar nichts fand ich in diesem Moment an dem Buch interessant. Ever selbst war für mich eine echt nervige Protagonistin, dieser Damen war für mich der reinste Edward-Abklatsch und die Freunde von Ever waren allesamt bescheuert. Die einzige Person die ich mochte war Riley, Evers kleine Schwester. Deswegen werde ich ihrem Buch auch noch eine Chance geben. Die Liebesgeschichte ging mir eigentlich durchgehend auf die Nerven. Wobei ich sagen muss, hätte ich "Twilight" nicht gekannt, hätte mich die Geschichte vielleicht mehr überzeugt. Hier ist es so, dass die weibliche Protagonistin die Gedanken lesen kann etc. Und Damens kann sie nicht lesen, weshalb sie sofort und unwiederrufbar in ihn verliebt ist. Seit dem ersten Blick. Kotz, brech, würg. Reiner Schwachsinn. Wenn ich jetzt alles aufzählen würde, was mich im Laufe der Geschichte gestört hat, bräuchtet ihr das Buch auch gar nicht mehr selbst zu lesen. Ab Seite 250 ungefähr ging es ein gaaaanz klein wenig bergauf, was aber kurze Zeit später sofort zunichte gemacht wurde. Also, wirklich da konnte ich mir nur noch an den Kopf fassen und diesen schütteln. Stichwort Sommerland. Hahaha, was ist das für ein Witz? Tut mir leid, aber mir kam das so dumm vor. "Wunderbar, wie lieben uns für immer, blablabla." Ich hör hier besser auf, sonst schreib ich mich nur noch mehr in Rage. Sorry, aber die ganze Liebesgeschichte ist einfach so "Twilight-mäßig". Natürlich weiß ich nicht, was eher da war, aber ich kannte letzteres halt eher.

Charaktere:

Ever: Die übellaunige und respektlose Protagonistin. Hallo? Die sitzt mit MP3-Player im Unterricht. So viel zu respektlos. Gegenüber ihrer Tante ist auch nicht viel Gefühl im Spiel. Und dieses Liebe auf den ersten Blick Spektakel mit Damen ist einfach nur .... wäh. Und okay, kann ja sein dass sie Auren sehen und Gedanken lesen kann und ihr dies so ziemlich auf den Keks geht, mag ja sein. Trotzdem besaufe ich mich deswegen nicht und geh dann auch noch so in die Schule! Arrrrrrgh, zum schreien. Das einzige was ich ihr gegenüber mochte war die Beziehung zu ihrer Schwester Riley, wobei ich nicht viel davon mitbekommen habe, wie gern die beiden sich haben. Kein "Ich hab dich lieb" zu ihrer toten Schwester oder so. Ich mochte Ever so gar nicht irgendwie. Und auch ihr Verhalten gegenüber Damen war am Anfang nicht wirklich gerechtfertigt.

Damen: Edward. Reicht das? Okay, vielleicht auch 'ne Prise Damon Salvatore, aber alles in allem war es einfach diese "Ich bin unsterblich, ich habe dich gesehen und jetzt lieben wir uns für immer" Sache. Sorry, der war mir einfach zu blöd und das obwohl er noch zu den normaleren Leuten gehört hat. Ich meine, hallo? An Evers Stelle hätte ich den längst in den Wind geschossen.

Drina: Die Psychopathische Antagonistin, die einfach mal den Schuss nicht gehört hat. So Stalkermäßig halt. Er gehört mir, nur mir obwohl er schon lange nichts mehr von mir wissen will. Blablabla. Man, die war so offensichtlich böse und trotzdem hat das keiner begriffen. Reine Schwachköpfe.

Zitate:

Der Schreibstil war zwar okay, aber wirklich poethische Sätze oder Ähnliches gab es deswegen nicht.

Fazit:
Totaler Twilight-Abklatsch. Reine Zeitverschwendung. Idiotische Charaktere. Nichts an diesem Buch hat mir gefallen bis auf Riley und 2-3 gute Stellen. Keinerlei Kaufempfehlung für diesen Müll.
Deswegen gebe ich gerade so noch 1,5 Schmetterling.

Sorry, falls ich in dieser Rezension etwas ausfallend oder aggressiv wurde.

Liebe Grüße
Linda

Kommentare:

  1. Hi Linda,

    du meine Güte! Hast du dich mittlerweile wieder beruhigt? Das Buch scheint dich ja echt ganz schön geärgert zu haben ^^. Ich habe diesen Auftakt der Evermore-Reihe auch gelesen und hatte mir ursprünglich sehr viel davon versprochen, wurde aber leider auch enttäuscht. Ich würde es jetzt nicht ganz so krass ausdrücken wie du, ein klein wenig hat mich das Buch schon unterhalten, aber ich werde diese Reihe definitiv nicht weiterlesen. Die Hauptcharaktere sind mir einfach viel zu blass und schwach.

    LG
    Anja

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    1. Hallöchen,

      das Buch hat wohl viele überzeugt, aber mich hat vor allem die Ähnlichkeit zu Twilight genervt. Und die Charaktere waren wirklich doof.

      Liebe Grüße
      Linda

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  2. Hallo Linda,

    nun ehrlich seine Meinung sagen und auch vertreten/begründen ist nie verkehrt, finde ich immer. Wird heute ohnehin viel zu selten gemacht...weil jeder Angst ..ein andere könnte ihn dafür hintermachen. ...

    LG..Karin..

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