Mittwoch, 11. Dezember 2013

Don't let it get to you, Ben! - Du bist nicht allein. von Doreen Gehrke

Allgemeines:
Titel: Don't let it get to you, Ben! - Du bist nicht allein.
Autor/-in: Doreen Gehrke
Form: Broschiert (321 Seiten)
Verlag: Doreen Gehrke Verlag
Erscheinungsjahr: 2013
Preis: 16,90 €
ISBN: 978-3-9815945-2-2

Klappentext:

"Mark Twain soll einmal gesagt haben: Twenty years from now you'll be more disappointed  by things you didn't do than by the ones you did do. So, throw off the bowlines. Sail away from the save harbor, catch the trade winds in your sails. Explore. Dream. Discover.", hörte ich die Stimme meiner Englischlehrerin, als ich mal nicht aus dem Fenster schaute und an mein langweiliges Leben dachte. Mark Twain hatte recht, und ich spürt, wie meine Wangen Feuer fingen, weil ich mich so sehr angesprochen fühlte."
Man ist für sein Leben selbst verantwortlich, und man sollte es selbst in die Hand nehmen, und nicht darauf warten, dass jemand kommt, einen an die Hand nimmt und zeigt, wie man sein Leben leben kann. Denn es heißt auch nicht umsonst "Können liegt im Wollen". Aber so einfach, wie es sich anhört, ist es meistens nicht. Äußere Einflüsse, wie Arbeit, Familie und Freunde können einen behindern, seinen eigenen Weg zu gehen. Aber nichts ist schwerwiegender, als sich selbst im Weg zu stehen. Ben wird diese Erfahrungen machen und will, muss, sollte sich dabei ständig vor Augen halten: Don't let it get to you!

Gestaltung:
Von der Innengestaltung gibt es nicht viel zu erzählen, aber mir gefällt das Cover und vor allem das Format des Buches. Es ist nämlich kein richtiges Standardbuch, sondern hat mehr so eine etwas quadratische und große Form. So, wie manche Schulbücher. Das gefiel mir wirklich gut, es war mal etwas anderes. Auf dem Cover ist ganz vorne natürlich Ben und das kleine Blondchen daneben scheint seine Schwester Sam zu sein. Auf der anderen Seite sind seine Mum und sein großer Bruder zu sehen. Die restlichen würden euch wahrscheinlich nichts sagen, da ich nicht denke, diese Namen überhaupt zu erwähnen. Das Cover gefällt mir einfach wirklich gut und es passt auch wunderbar zur Geschichte.

Meinung:
Der Klappentext hat mich sofort gepackt. Als ich dieses Buch in den Händen hielt und ihn gelesen habe, wollte ich sofort anfangen mit lesen. Ging ja leider noch nicht. Aber jetzt bin ich fertig mit dem Buch. Der Anfang war wirklich gut und der Einstieg fiel mit nicht schwer. Die Charaktere waren sympathisch, Ben hat mir gut gefallen. Der Schreibstil ist flüssig und leicht zu lesen, die Atmosphäre passt. Es gibt allerdings ein paar Sachen die ich bemängeln muss. Dazu aber erst später. Die Geschichte ist sehr interessant. Ben will Musiker werden und um das zu erreichen, nimmt er schließlich an einer Casting-Show teil. Diese ist so eine Mischung aus "DSDS" und "The Voice". Ich fand die Geschichte ganz interessant, da ich ja selber Musik machen möchte später, aber von Casting-Shows generell nichts halte und auch gar keine gucke. Ich fand die Idee dahinter wirklich nicht schlecht und es hat mich wirklich neugierig gemacht. Mir gefiel der Teil an sich sehr gut, ich wollte unbedingt wissen, wie weit Ben und sein Kumpel Charly es schaffen würden. Doch irgendwie musste ich auch ab und an mal zweifeln. Die Castinggeschichte war mir mitunter nicht ganz authentisch. Zum Beispiel gab es Security die, wenn ich mich recht erinnere, mit Maschinengewehren bewaffnet waren. Okay, es spielt in Amerika, aber bitte was? Das fand ich schon sehr merkwürdig, nur so als Beispiel. Das die Geschichte in Amerika spielt hat mich etwas überrascht, jedoch kann ich im Rückblick auf das Buch nachempfinden, warum es dort und nicht hier in Deutschland spielt. Ich kenn mich zwar mit Gesetzen noch nicht so aus, doch ist in Amerika ja vieles lockerer als hier. Das Buch hat mir leider nur mittelmäßig gefallen, was vor allem an Ben lag. Am Anfang war alles gut und auch interessant.  Die Spannung ist auch das ganze Buch über geblieben, es hat sich nicht in die Länge gezogen, sondern war genau richtig bemessen. Aber Ben wurde mir immer unsympathischer, je länger er bei der Show dabei war. Vor allem das hat mir leider immer mehr die Lust an diesem Buch verdorben. Das einzige was mir am Anfang negativ auffiel war, dass es keine wirklich normalen Familien hier gibt. Bens Mutter hat drei Kinder von drei verschiedenen Männern, die Nachbarin hat einen Mann, der sie und ihre Tochter schlägt und Charlys Mum ist bei einem Unfall verstorben, sein Dad sitzt seit dem im Rollstuhl. Das kann ja alles sein und da Ben in einem sozialschwachen Umfeld lebt, passt es vielleicht dem ein oder anderen auch ganz gut. Mir aber leider nicht. Mir war das zu viel spektakulärer Hintergrund um ehrlich zu sein. Da hätte es ruhig etwas ruhiger zugehen können. Das ist ja auch kein Weltuntergang, nur etwas, was mir halt auffiel. Ansonsten war das Buch von der Geschichte und den sonstigen Charakteren eigentlich super. Bis zum zweiten Teil dauert es leider noch etwas, wenn auch nicht lange. Dem werde ich trotzdem eine Chance geben, auch wenn ich von Ben echt genervt war am Ende. Aber das Buch hatte einfach einen guten und spannenden Cliffhanger, da möchte ich mir Band zwei nicht entgehen lassen.

Charaktere:

Ben: Ben ist der stereotypische 17-jährige, der nicht wirklich was mit seinem Leben anzufangen weiß. Zu Beginn war Ben noch wirklich nett und freundlich, ich mochte ihn und konnte mich wirklich gut in ihn hineinversetzen. Ich weiß ja selber wie das ist, wenn die Musik auf der Strecke bleibt. Er tut mir echt etwas leid. Aber ab der Hälfte des Buches verändert er sich zunehmend zum negativen. Es fängt damit an, dass sein Bruder ihn wiederholt "Kleiner" nennt und das Ben nun mal gar nicht passt. Aber anstatt das seinem Bruder im normalen Tonfall zu sagen, flippt er direkt aus. Ben kam mir im Allgemeinen sehr aggressiv rüber in dem Buch. So hat er zum Beispiel jemandem Namens "Mücke" ohne Vorwarnung direkt eine reingehauen, als dieser ihn so betitelt hat. Das fand ich nicht nur sehr übertrieben, sondern auch alles andere als passend. Das Buch wird aus Bens Perspektive erzählt und jetzt mal im Ernst, er regt sich über "Kleiner" auf, nennt die anderen in Gedanken aber auch immer "Bengel". Wieso? Da hab ich schon angefangen mit dem Kopfschütteln. Ben reagiert eigentlich fast immer aggressiv und hat ein paar Mal seine Faust ausrutschen lassen, aus Gründen, die mir nicht ersichtlich waren. Selbst seinem "Freund" Charly gegenüber ist er mit unter direkt aggressiv gegenüber. Okay, Charly macht es nicht anders, aber was ist das bitte für eine Freundschaft, wenn du deinem Freund einfach mal drohst ihm "die Fresse zu polieren" oder Ähnliches? Ich konnte Bens Gedanken von mal zu mal weniger verstehen. Es gab so vieles was ich nicht verstanden hab. Zum Beispiel ist er stolz auf seine 11-jährige Schwester, als sie dem Nachbarsmädchen eine reinhaut und auch bestätigt, dass sie dies ein weiteres Mal tun wird. Da ist der stolz drauf. Vielleicht sehe ich das alles auch zu eng, aber dass hab ich wirklich nicht verstanden und es hat mich wirklich etwas aufgeregt. Aber das was mich am meisten gestört hat, ist Bens "Fantasie". Erst mal geht er zu seiner Freundin, die er etwas länger nicht gesehen hat, nur um mit ihr zu schlafen. Zum ersten Mal. Danach verzieht er sich sofort wieder. Kein Hallo oder etwas in der Art. Ich bin auch in dem Alter und wenn ein Typ nur deswegen vorbei kommen würde, könnte er mir mal den Buckel runter rutschen. Und zum anderen sagt seine Freundin nach dem Sex: "Beim nächsten Mal wird's besser." Erst denkt Ben sich, dass sie wahrscheinlich einfach schon mal Sex hatte. Ist ja auch vollkommen okay. Aber nein, Ben kommt auf einen viel wahrscheinlicheren Gedanken: Sie ist eine Prostituierte gewesen! Was zur Hölle?! Wieso? Du hast keine Beweise Junge, du stützt dich auf Vermutungen, nur weil sie mit einer Prostituierten befreundet ist. Was ich mir dabei gedacht habe, will ich hier gar nicht erst hinschreiben. Und auf Grund seiner Vermutung spielt Ben mit dem Gedanken, sie einfach nicht mehr anzurufen und sie in den Wind zu schießen. Ohne das sie überhaupt eine Ahnung hat. Arrrgh, wieso? Das will in meinen Kopf nicht rein. Ich mag Ben trotzdem irgendwo, auch wenn er blöde Gedankengänge hat und sehr aggressiv ist. Aber auf irgendeine verschrobene Art und Weise, mag ich ihn trotzdem.

Charly: Charly ist Bens Kumpel, den er beim Casting kennen lernt. Praktisch sein bester Freund. Nicht zu verwechseln mit seinem Bruder, der heißt nämlich ebenfalls Charly. Eigentlich ist Charly voll okay, er kommt zu Beginn ebenfalls als netter Junge daher. Ich mag ihn auch, so ist es nicht. Er ist nur halt dieses typische A****, das den Eindruck macht, wie als hätte er jede Nacht 'ne andere. Wahrscheinlich ist er das auch, ich hab bei den ganzen Namen bei der Show ein wenig den Überblick verloren. Auf jeden Fall denke ich, dass er seine Familie nicht zu schätzen weiß, im Gegensatz zu Ben. Sorry, ich mag das einfach nicht, wenn man seine Eltern ignoriert oder ihnen nicht einmal Bescheid gibt, wenn man ein paar Tage wegfährt. Das liegt aber an mir selber, nicht an Charly. Er scheint echt nett zu sein und wie gesagt, ich mag ihn. Auch ist er Ben gegenüber ein guter Freund. Obwohl ich das in manchen Situationen in Frage stellen würde.

Charly: Dieses Mal geht es wirklich um Bens Bruder. Den mochte ich wirklich total. Wenn Ben ihn braucht, ist er für ihn da. Er kümmert sich um die Familie und scheint echt ziemlich erwachsen zu sein. Nicht so einer, der sich ständig mit seinem Bruder streitet, sondern eher einer, der sich um ihn kümmert und mit dem man sprechen kann, wenn einem etwas auf dem Herzen liegt. Halt so ein Bruder, wie man ihn sich wünscht. Und ich mochte ihn total!

Zitate:

"Nur wenn man etwas alleine geschafft hat, weiß man, ob man es auch wert ist!"
Ben

Mein persönlicher Soundtrack:

Das Lied hat Ben bei einem seiner Auftritte gesungen.
Fazit:
Ein gelungener Einstieg in ein tolles Buch, welches durch den Protagonisten leider etwas an Punktzahl verloren hat. Trotz allem werde ich mir den 2. Teil der Reihe kaufen und ich bin schon gespannt, was dieser bereit hält. Der Cliffhanger am Ende hat auf jeden Fall noch mal etwas rausgeholt.
Deshalb bekommt das Buch von mir 3,5 von 5 Schmetterlingen.

1 Kommentar:

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