Montag, 18. August 2014

Eine für vier von Ann Brashares

Allgemeines:
Titel: Eine für vier
Autor/-in: Ann Brashares
Form: Taschenbuch (319 Seiten)
Verlag: cbt
Erscheinungsjahr: 2005
Preis: 7,95 €
ISBN:978-3-570-30179-1

Klappentext:

Unser Leben wurde schon immer vom Sommer bestimmt. Im Sommer hatten wir alle Geburtstag, im Sommer ereigneten sich alle wirklich wichtigen Dinge. Und immer, immer verbrachten wir den Sommer gemeinsam.
Wir - das sind die vier besten Freundinnen, die man sich überhaupt vorstellen kann. Wir bedeuten einander alles.
In diesem Sommer sollten wir das erste Mal in unsererm Leben getrennte Wege gehen. Jede für sich würde bis zum Rand mit eigenen Geschichten gefüllt werden, doch es gab eine Zeugin für all unsere Erlebnisse: die JEANS!

Gestaltung:
Ich finde das Cover ja ganz niedlich, auch wenn die Farbe nicht so meins ist. Denn dieses grün macht sich gar nicht gut in meinem Regal. Das Cover ist eigentlich nichts Besonderes, sondern eher etwas nichtssagend. Trotzdem finde ich es nicht schlecht.

Meinung:
Ich habe eine Menge von diesem Buch erwartet, denn ich habe eigentlich nur gutes gehört und auch wenn der Hype an mir vorüberging, so dachte ich doch, dass es damals sehr gehyped wurde. Auf jeden Fall habe ich mir von diesem Buch viel versprochen und ich wurde nicht enttäuscht, auch wenn es nicht so gut war, wie ich dachte. Es fängt alles damit an, dass man die vier verschiedenen Freundinnen kennen lernt. Carmen: die Temperamentvolle. Bridget: die Sportlerin. Lena: die Schöne. Tibby: die Träumerin. Diese vier Mädchen sind alle unglaublich unterschiedlich und doch sind sie beste Freundinnen. Mir gefielen die Freundinnen schon von Anfang an und ich mochte sie wirklich sehr und war gespannt, die vier auf ihren Abenteuern zu begleiten. Carmen flog zu ihrem Vater um mit ihm ganz alleine die Ferien zu verbringen. Dort muss sie allerdings feststellen, dass sie nicht ganz alleine sein werden. Bridget fährt in ein Sportcamp und macht es sich zur Aufgabe, einen der Trainer zu verführen. Lena fährt zu ihrer Großmutter nach Griechenland und bringt sich dort in die ein oder andere blöde Situation. Und Tibby muss ganz alleine in der Heimat bleiben und findet dort notgedrungen neue Freunde. Es war wirklich sehr lustig mit den vier Mädels jeweils eigene Abenteuer zu erleben. Dabei habe ich zu jeder eine gewisse Art emotionaler Bindung aufgebaut. Besonders Carmens Geschichte hat mich sehr interessiert und ich habe jedesmal mitgefiebert und mitgehofft, dass alles ein gutes Ende nimmt. Ich konnte sie echt verstehen, obwohl meine Eltern nicht geschieden sind. Mir gefiel der Schreibstil von Ann Brashares wieder sehr gut, wenn auch nicht so gut wie in "Wer weiß, was morgen mit uns ist" (Kurzrezension wird im September veröffentlicht). Die einzelnen Geschichten der Mädchen waren wirklich sehr interessant und ich bin gespannt auf den Film und die Fortsetzungen. Was ich mir allerdings gewünscht hätte, wären noch etwas mehr Szenen in denen alle zusammen mitspielen. Ansonsten war das Buch eigentlich etwas sehr locker-frisches für den Sommer. Mir hat es wirklich sehr gut gefallen, denn die vier Mädchen waren einfach alle was ganz besonderes und haben mir dieses Buch auf ihre ganz eigene Art und Weise versüßt. Ich bin wirklich gespannt wie es weitergeht und freue mich schon sehr darauf, den nächsten Sommer mit den Freundinnen zu verbringen.

Charaktere:

Carmen: Ein temperamentvolles junges Mädchen, dass sich freut, den Sommer ganz alleine mit ihrem Vater zu verbringen. Leider kommt nicht alles wie geplant. Obwohl Carmen die ein oder andere Dummheit begangen hat, konnte ich mich super in sie hineinversetzen und sie verstehen. Sie war unglaublich authentisch und richtig sympathisch, obwohl sie nicht immer so tolle Sachen gemacht hat. Aber ich hätte es ehrlich gesagt nicht anders gemacht, denn Carmen war so voller Wut und Verzweiflung, dass sie kurz vorm platzen war. Carmen war einfach eine Person aus dem echten Leben, die ich von der ersten Seite an mochte und ich fand sie einfach unglaublich real und sympathisch, ich mochte sie sofort.

Bridget: Ein junges Mädchen, dass sich ihrer Ausstrahlung sehr bewusst ist und genau weiß, wie sie ihre Waffen einsetzen kann. Bridget ist die Sportliche der vier, die genau weiß, was sie kann und wie sie auf andere wirkt. Und um einen jungen Trainer zu beeindrucken, geht sie doch ziemlich weit. Was nicht unbedingt von mir verurteilt wird, ich finde es einfach teils etwas fragwürdig.  Denn Bridget geht wirklich etwas weit, aber ich finde, dass ist jedem selbst überlassen was das angeht. Wahrscheinlich mag ich Bridget auch einfach zu sehr, denn sie war wirklich toll und hat mich ein klein wenig an Benedicte aus "Dark Village" erinnert, teilweise. Sie war mir sympathisch und ich mochte sie wirklich.

Tibby: Die jenige von den Mädchen, die ihren Sommer zuhause mit einem Nebenjob verbringen muss. Dabei lernt sie Bailey kennen und die beiden werden Freundinnen. Tibby kam wie die Normalste der vier rüber. Sie hat einen Traum und den versucht sie in die Tat umzusetzen. Mit ihr macht man ziemlich viele Stimmungsschwankungen durch und man fühlt auch wirklich mit. Sie war so ein tolles Mädchen, so eine tolle Person, die ich gar nicht richtig in Worte zusammenfassen kann. Tibby gefiel mir so richtig gut und es tat mir so leid, wenn es ihr schlecht ging.

Lena: Die Schönheit unter den Mädels, die ihre Ferien bei ihren Großeltern in Griechenland verbringt. Dort lernt sie den Nachbarsjungen Kostos kennen und bringt sich nach einer Zeit in eine ziemliche blöde Lage. Von den vier Mädchen war Lena die, zu der ich am wenigsten den Draht gefunden habe. Ihre Entscheidungen konnte ich nicht wirklich nachvollziehen, ich hätte vieles anders gemacht oder gar nicht erst gemacht. Trotzdem war Lena ein nettes Mädchen, auch wenn sie genau wusste, dass sie jeder toll findet. Und das gefiel mir nicht so gut, es wirkte fast schon arrogant. Lena ist so eine lala Person gewesen. Ich kann nicht genau sagen, ob ich sie mochte oder nicht, ich konnte mich wirklich nicht in sie hineinversetzen. Trotzdem war sie ganz nett und eine gute Persönlichkeit für dieses Buch.

Zitate:

Vielleicht bestand Glück gar nicht in einem großen, allumfassenden Ereignis, vielleicht musste es nicht bedeuten, dass in deinem Leben alles stimmte. Vielleicht bestand Glück in einer Verbindung von kleinen Freuden.
Tibby 

Fazit:
Ein gutes Sommerbuch, dass mir auf jeden fall Lust auf den zweiten Band der fünfteiligen Reihe gemacht hat. Zwar hat es mich nicht so begeistert, wie ich dachte, aber gut gefallen hat es mir trotzdem. Ich bin schon sehr gespannt auf den nächsten Band und freue mich wirklich, wenn ich bald wieder mit den Mädchen den Sommer verbringen darf.
Dieses Buch bekommt von mir 4/5 Schmetterlinge.

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