Montag, 27. April 2015

Schrei von Eric Berg

Allgemeines:
Titel: Schrei
Autor/-in: Eric Berg
Form: Taschenbuch (152 Seiten)
Verlag: Bloomoon
Erscheinungsjahr: 2015
Preis: 12,99 €

Klappentext:

Ein Albtraum, aus dem es kein Entrinnen gibt ...

Es sind schwüle Tage im August, als Lulu ins Internat am See zurückkehrt. Aber ihr graut vor dem bevorstehenden Schuljahr. Nicht nur, dass ihre beste Freundin plötzlich wie besessen von Todesszenen zeichnet und Lulu fies gemobbt wird. Ausgerechnet Niko geht ihr nicht mehr aus dem Kopf, obwohl sie doch eigentlich glücklich mit Lars zusammen ist. Lulu muss sich endlich entscheiden, wen sie wirklich liebt, bevor es zu spät ist ...

"Die einen nennen es Unglück, die anderen nennen es Mord. Ich nenne es Schicksal."

Meinung:
Ich muss direkt zu Beginn sagen, dass dieses Buch eine spontane Entscheidung war. Der Klappentext hat mich nicht so sehr angesprochen, dass ich es unbedingt lesen wollte. Da Eric Berg ein guter Autor sein soll und ich schnell ein kurzes Buch brauchte, habe ich mir das Buch aus dem Leseexemplar Regal gezogen. Und ich habe absolut keine Ahnung, was ich zu dem Buch sagen soll. Es war nicht schlecht, aber auch nicht wirklich gut. Ich weiß es ehrlich gesagt nicht, ich habe keine richtige Meinung ob ich es gut fand oder nicht. Da bin ich tatsächlich etwas überfordert. Was kann ich zu dem Buch sagen? Es geht um Lulu, die zurück ins Internat muss und der ein paar merkwürdige Sachen passieren. Was ich wirklich positiv bemerken muss, ist die Schreibweise. Denn dieses Buch ist teils aus einer Erzählperspektive geschrieben und teils aus Rückblicken der Mitschüler von Lulu. Das fand ich ganz gut, denn was die Mitschüler erzählen ist sehr interessant und hebt die Spannung. Was leider auf der anderen Seite negativ war, war Lulus Charakter. Denn Lulu empfand ich als sehr anstrengend. Sie hat unglaublich schnell überreagiert und hat einfach total übertrieben. So sagt sie, die Schule sei für sie ein Horror. Warum? Sie hat gute Freunde und ist eines der beliebtesten Mädchen der Schule und das weiß sie auch. Ihr werden ein paar Streich gespielt und wie harmlos die sind, darüber kann man sich streiten. Ich empfand sie nicht als so schlimm. Denn ich hatte einfach mehr erwartet. Ich dachte, sie würde richtig schlimm gemobbt werden, hätte keine Freunde und alle würden sie hassen. Und dann werden ihr ein paar Streiche gespielt. Das ist alles? Vielleicht liegt es daran, dass ich erst "Sternschnuppenstunden" gelesen habe, aber ich fand es fast harmlos, was dort geschah. Wie gesagt, da will ihr jemand eins auswischen. Lulu hat einfach maßlos übertrieben, was das anging. Und das ist quasi alles, was ich groß zu dem Buch sagen kann. Die Charaktere hatten für mich keine Tiefe und die Auflösung war plausibel, aber irgendwie auch ein wenig aus dem Himmel geholt. Es kam mir fast so vor, als hätte der Autor sich erst ganz am Schluss entschieden, wer der Täter sein soll. Denn bis zum Schluss kamen für mich mehrere Personen in Frage. Ich weiß wirklich nicht so ganz, was ich von der Geschichte halten soll. Kennt ihr das? Wenn ich an dieses Buch denke, habe ich einfach so ein weißes Blatt vor Augen. Bis auf die Punkte, die ich gerade bereits genannt habe. Für mich war das ein reines Durchschnittsbuch, welches mir absolut nichts gibt. Theoretisch hätte ich es mir wirklich sparen können.
 
Charaktere:
 

Lulu: Ein 17-jähriges Mädchen, dass als beliebtestes Mädchen der Schule gilt und die leider unglaublich unglaubwürdig rüberkam. Ich war Lulu von Anfang an misstrauisch gegenüber. Irgendwie kam sie mir wie eine falsche Schlange vor. Denn sie spielt nun mal ein falsches Spiel mit ihrem Freund. Es kann ja sein, dass sie ihn liebt, aber sie ist nicht ehrlich zu ihm. Und Ehrlichkeit wird bei mir nun mal ganz groß geschrieben, deswegen reagiere ich so allergisch darauf. Einerseits tat sie mir irgendwie leid, andererseits war sie manchmal wirklich unsympathisch. So wirklich mochte ich sie nicht.
 
Fazit:
Ein Jugendthriller, der sehr oberflächlich geblieben ist. Vielleicht hätten sich ein paar Seiten mehr doch gelohnt und dem ganzen etwas mehr Tiefe gegeben. Ich muss wirklich sagen, dass mich dieses Buch relativ kalt gelassen hat. Es war zwar an einigen Stellen spannend, jedoch konnte es mich trotzdem nicht so ganz überzeugen.
Dafür gibt es von mir 3/5 Schmetterlinge.
 

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen