Montag, 18. Mai 2015

Autoreninterview mit Kristin Harmel

Hallo Ihr Lieben,
 
ich habe vom Blanvalet Verlag die Möglichkeit erhalten, die Autorin Kristin Harmel zu interviewen. Und da dies mein erstes Interview ist, hoffe ich, dass ihr ein bisschen nachsichtig sein werdet. Zudem wollte ich der Autorin nicht unbedingt Fragen stellen, die ihr jeder stellt. Und sehr kreativ bin ich auch nicht unbedingt. Beide Bücher der Autorin wurden auch von mir rezensiert: Solange am Himmel Sterne stehen und Über uns der Himmel
 
© Robin Gage
Sehr geehrte Mrs Harmel,
 
ich bin sehr erfreut, dieses Interview mit Ihnen führen zu dürfen. Vielen Dank für Ihre Kooperation.
 
Die Freude ist ganz meinerseits! Vielen Dank für das Interview.
 
1. Was hat Sie inspiriert, diese Bücher zu schreiben?
 
Es ist schwer für mich, mich auf besondere Inspirationen festzulegen, denn jedes Buch ist anders. Bevor ich "Über uns der Himmel" geschrieben habe, hatte ich einen Traum, der mich inspirierte. Und für "Solange am Himmel Sterne stehen" wurde ich von dem Wunsch inspiriert, über den Holocaust und Alzheimer zu schreiben, was meine beiden Großmütter hatten.
 
2. Wenn Sie Ihr Leben mit Kate oder Hope tauschen müssten, welches würden Sie wählen?
 
Ich denke ich würde mein Leben mit Hope tauschen, denn sie kommt nach Paris und sie kann sehr viel Zeit mit ihrer Großmutter verbringen. Meine geliebte Großmutter starb letztes Jahr und ich vermisse sie wirklich sehr.
 
3. Viele Autoren verarbeiten persönliche Erfahrungen in ihren Büchern. In wie weit trifft dies auf Sie zu?
 
Ich denke nicht, dass ich dazu neige meine persönlichen Erfahrungen in meinen Büchern zu verarbeiten. Ich denke ich stecke viel von meinen eigenen Emotionen in meine Romane, aber ich schreibe nicht direkt aus meinem Leben. Ich betreibe viel Recherche und das formt die Basis meiner Romane, während meine eigenen emotionalen Reaktionen meine Romane zum Leben erwecken, denke ich. Jedoch war "Solange am Himmel Sterne stehen" sehr persönlich in mancher Hinsicht, da die Beziehung die Hope zu ihrer Großmutter hat relativ ähnlich zu der Beziehung die ich mit meiner Großmutter hatte war, welche ebenfalls Alzheimer hatte. Also war da eine Menge meiner persönlichen Erfahrungen drin.
 
4. Wollten Sie schon als Kind Autorin werden oder wollten Sie in einer komplett anderen Branche arbeiten?
 
Ja, ich wollte schon immer Autorin sein! Ich habe auch viele Jahre als Journalistin für ein Magazin gearbeitet, aber das Schreiben von Romanen war schon immer das End-Ziel!
 
5. Wenn Sie die Vergangenheit ändern könnten, besonders die Ereignisse die Sie für Ihre Bücher verwendet haben, wie würden Sie das tun und welche Auswirkungen würde das haben?
 
Das mag vielleicht verrückt klingen, aber ich denke immer das die Ereignisse aus der Vergangenheit die Dinge sind, die uns zu dem machen, was wir sind, also sollte ich nicht darum bitten etwas zu ändern. Es sind manchmal die Missgeschicke und Tragödien, die uns formen. Aber natürlich, wenn ich etwas ändern könnte, würde ich die Menschen zurück bringen, die ich verloren habe. Ich vermisse meine Großeltern sehr und ich vermisse einige sehr enge Freunde, welche starben, einschließlich meinem besten Kindheitsfreund Jay, der in einem Autounfall starb als wir 24 waren. Wenn ich ihn zurück bringen könnte, würde ich es tun.
 
6. Wie kam es dazu, dass Sie so viele Rezepte in ihren Büchern integrieren?
 
Die Rezepte in "Solange am Himmel Sterne stehen" zu integrieren war die Idee meiner amerikanischen Lektorin. Es war eine großartig Idee, denke ich! In dem Buch geht es um eine Frau die das Backen liebt und ich liebe es selbst zu backen, also hat es natürlich gepasst. Ich hatte eine großartige Zeit beim entwickeln der Rezepte, die zu der Geschichte passen.
 
7. Welches ist Ihr Lieblingsrezept und warum?
 
Meine Großmutter machte oft ein Dessert namens "Shadow Squares", welche wie Blondies (Vanille Brownies) mit Schokoladenchips und braunem Zucker Baiser obendrauf waren. Es ist eines meiner Lieblingsrezepte zum Backen, nicht nur weil sie sehr lecker sind, sondern weil sie mich an meine Kindheit erinnern und an Menschen, die ich sehr geliebt habe.
 
Vielen Dank für das Interview. Ich freue mich schon auf Ihr nächstes Buch.
 
Danke!
 
Mit freundlichen Grüßen
 
Linda


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