Mittwoch, 22. Juli 2015

[Reihenrezension] Dark Village von Kjetil Johnsen

Nicht wundern, den ersten Band habe ich vor ca. einem Jahr gelesen und die Rezension der Vollständigkeit wegen hier eingefügt.

Allgemeines: Titel: Dark Village - Das Böse vergisst nie
Autor/-in: Kjetil Johnsen
Form: Broschiert (269 Seiten)
Verlag: Coppenrath
Erscheinungsjahr: 2013
Preis: 9,95 €

Klappentext:

Ein Ort, in dem das Böse lauert.
Vier Freundinnen, so verschieden und doch unzertrennlich.
Bis eine von ihnen tot aufgefunden wird.
Nackt im See treibend.
In Plastikfolie eingewickelt.
Ermordet von jemandem, den sie kannte.

Meinung:
Fast jeder kennt die Reihe mittlerweile, zumindest ist sie für fast jeden ein Begriff. Und ich habe bisher auch fast ausschließlich gutes über die Bücher gehört. Umso gespannter war ich, als ich es nun endlich anfing. Und Leute, ich bin keine schnelle Leserin, aber dieses Buch habe ich innerhalb eines Tages gelesen. Es fängt alles gut an, man kommt eigentlich ziemlich einfach in das Geschehen herein. Zuerst lernt man die vier Freundinnen kennen, also Nora, Benedicte, Trine und Vilde, welche unterschiedlicher nicht sein könnten. Und eine von ihnen wird sterben, welche ist natürlich noch unklar und bisher kann ich nur spekulieren. Auf den Schreibstil habe ich besonders geachtet, da ich mehrmals gehört habe, dass dieser nicht so einfach zu lesen sei. Pustekuchen, mir fiel da überhaupt nichts auf. Es war wie in jedem anderen Buch auch, leicht zu lesen, flüssig geschrieben. Problemlos. Die Geschichte rund um die Charaktere hat mich zwar nicht sofort gepackt, aber nach den ersten drei bis vier Kapiteln war diese richtig gut. Jedes der vier Mädchen wurde irgendwie ausgebaut, man hat von allen etwas erfahren. Von den einen mehr, von den anderen weniger. Jedoch hat jede ihre eigene Geschichte in die man hineingezogen wird. Die Nebencharaktere sind passend, wenn auch nicht unbedingt super sympathisch. Die Atmosphäre war ebenfalls passend, ich habe mich meist wirklich in dem Buch verloren. Es war auf keinen Fall ein Buch, welches einen irgendwann langweilt oder wo man sich zwingen muss, weiter zu lesen. Nein, ich habe mich wirklich in diesem Buch verloren. Zum einen war da Nora, die mir total gut gefiel, mit der ich mich richtig gut identifizieren konnte, dann gab es Vilde und Trine, um die so eine ganz eigene kleine Geschichte gebaut wird. Und Benedicte, die zwar interessant war, aber um gut da zu stehen auch sehr weit ging. Jedes der vier Mädchen hat ihren eigenen Handlungsstrang der je nach dem mit dem eines anderen Mädchens verknüpft ist. So wurden hier Story technisch eher Nora und Benedicte und Vilde und Trine in eine Sache hineinverwickelt. Wobei beide innergeschichtliche Geschichten sehr interessant waren, also es gab keine, die mir mehr gefiel als eine andere. Allerdings gibt es da noch die Nebencharaktere, die mit in der Geschichte stecken und diese noch ein wenig komplizierter machen. Und leider weiß man noch nicht, was sie genau für einen Stellenwert haben, also wie wichtig sie für die Aufklärung des Mordes sind. Und leider hat dieses Buch einen sooooo schlimmen Cliffhanger, dass ich am liebsten sofort den nächsten Band lesen würde. Es ist und bleibt spannend bis zum Schluss, ich konnte es wirklich überhaupt nicht aus der Hand legen. Dieses Buch hat mich total in seinen Bann gezogen und ich freue mich soooooo sehr auf den nächsten Band.

Charaktere:

Nora: Sie war eigentlich eher ein schüchternes und ruhiges Mädchen. Schien geplagt von Minderwertigkeitskomplexen, vor allem gegenüber Benedicte. Ich mochte Nora total, von den Mädchen ist vor allem sie mir jetzt schon wie eine Freundin ans Herz gewachsen. Mit Nora konnte ich mich super identifizieren und bis auf eine Sache war ich vollkommen auf ihrer Seite. Ihr Handlungen waren für mich verständlich und sie war einfach ein tolles Mädchen. Süß, vielleicht ein bisschen naiv, aber vor allem freundlich und immer ihrem Herzen beziehungsweise ihrem Gewissen folgend. So wirkte es zumindest auf mich. Von den vier Mädchen gefiel sie mir wirklich am  Allerbesten.

Benedicte: Ein eher aufmüpfigeres Mädchen. Sie kommt aus einem ... sozial schwachen Umfeld würde ich sagen und sucht sich die Bestätigung, die sie Zuhause nicht bekommt, halt woanders. Bei ihr merkt man richtig, dass sie eigentlich emotional gesehen ziemlich geschwächt ist. Als Wrack würde ich sie aber nicht direkt bezeichnen. Auf jeden Fall ist ihr Vater wohl ständig auf Geschäftsreise und ihre Mutter tut sie in der Zeit immer unterbuttern. Ihr an den Kopf werfen, dass sie ja gar nicht so schön sei oder Ähnliches. Benedicte merkt man ganz doll an, dass sie die Komplimente und das Ansehen braucht, dass sie so gesehen abhängig davon ist. Das sieht man auch an ihrem kleinen Hobby ganz deutlich. Sie wird halt als eine der "geilsten" (ich mag das Wort nicht) hingestellt und betont halt auch immer, wie toll ihre Rundungen etc. sind. Zwar nicht wörtlich, aber durch die Auswahl ihrer Klamotten zum Beispiel. Und wenn sie nicht bekommt was sie will, wenn sie im Begriff ist an Ansehen zu verlieren oder so, greift sie auch zu Mitteln, die alles andere als in Ordnung sind. Deswegen ist sie auch nicht so meine Lieblingsperson, ich bin kein Fan von solchen Mädchen, die auch nicht vor Intrigen zurückschrecken. Trotzdem mochte ich sie auf eine Art und Weise, immerhin bekommt man ja praktisch erklärt, warum sie so ist, wie sie ist. Und wenn man das berücksichtigt, kann sie einem eigentlich nur leid tun.

Trine: Trine war eher die Sportliche unter den Mädchen. Vilde kann ich nicht genau einstufen, Benedicte war die Schönheitskönigin und Nora das Mauerblümchen. Aber die Geschichte um Trine und Vilde hat mir richtig gut gefallen und ich finde es gut, dass so etwas auch mal in so einem Buch vorkommt. Ich hab noch nicht viele Bücher um solche Mädchencliquen gelesen, aber ich glaube, dass dieses Thema eher selten angeschnitten wird. Trine war irgendwie zurückhaltend fand ich, sie war sich ihrer Sache nicht ganz sicher und anscheinend hat es sie auch sehr interessiert, was andere von ihr denken. Was auch irgendwie nicht stimmt, da sie zum Beispiel Fußball spielt. Und da ist es ihr egal, was die Leute denken. Trine war für mich irgendwie unscheinbar, ähnlich wie Vilde, denn am Anfang konnte ich die Beiden nicht so recht auseinander halten. Mit der Zeit ging es dann, aber Trine wirkte auf mich wirklich eher schüchtern. Zumindest im Bezug auf bestimmte Themen. Sie hatte auch ihre selbstsichere Seite. Trotzdem hatte ich das Gefühl, dass sie sich praktisch schuldig fühlte, dass sie dachte, das was sie tut sei böse und falsch. Und es durfte keiner erfahren. So wirkte es auf mich. Ich mochte sie und habe sie auch einigermaßen verstehen können. Wie ich letztendlich an ihrer Stelle gehandelt hätte, kann ich nicht sicher sagen.

Vilde: Ich glaube, zu Vilde kann ich noch weniger sagen als zu Trine. Sie kam ein wenig unnahbar rüber, war wohl eher verschlossen. Und irgendwie rebellisch, wenn ich mich richtig entsinne. Und sie gab nichts auf das, was andere von ihr hielten. Es war ihr einfach egal, glaube ich. Ist ja leider schon wieder ein kleines bisschen her, dass ich das Buch gelesen habe. Aber zu ihr kann ich noch weniger sagen als zu den anderen. Ihre Gedankengänge hängen oft mit der Geschichte um sie und Trine zusammen. Es wirkte so, wie als wäre vor allem sie die treibende Kraft in der Sache. Auch Vilde mochte ich wirklich, aber ich kann hier leider nicht viel zu schreiben. Von allen Mädchen wirkte sie am kühlsten und war wirklich undurchschaubar. Zumindest was ihren Charakter anging.
 
Die Charaktere werden im folgendem nicht weiter erwähnt, aber für die "Einführung" der Reihe waren sie meiner Meinung nach sehr wichtig.
 

Vorsicht! Wer den 2. Band noch nicht gelesen hat, sollte ab hier nicht weiterlesen.

Allgemeines:
Titel: Dark Village - Dreht euch nicht um
Autor/-in: Kjetil Johnsen
Form: Broschiert (319 Seiten)
Verlag: Coppenrath
Erscheinungsjahr: 2013
Preis: 9,95 €
 
Klappentext:
 
Zwei Leichen, die eine bis zur Unkenntlichkeit entstellt, die andere ohne sichtbare Spuren von Gewalteinwirkung. Die Ermittler stehen vor einem Rätsel. Doch es gibt jemanden, der weiß, an wessen Händen Blut klebt. Er hat aber keinesfalls vor, sein Wissen mit der Polizei zu teilen. Er verfolgt seine eigenen Pläne. So dunkel, abgrundtief böse, erbarmungslos ...
 
Meinung:
Ich habe mich wahnsinnig darauf gefreut, die Reihe endlich weiterzulesen. Endlich war es soweit und ich konnte mich wieder nach Dypdal begeben. Und es geht auch direkt spannend und aufregend weiter. Vor allem die Geschichten um Benedicte und Vilde fand ich unglaublich interessant und man kommt der Auflösung des Rätsels, wer stirbt und wer der Täter ist, sehr viel näher. Die Mädchen entwickeln sich weiter und teilweise entfernen sie sich auch voneinander. Jede hat ihre kleinen Geheimnisse, die sie auch nicht mit den anderen teilen kann. Es geht auf jeden Fall spannend weiter und durch die kurzen Kapitel liest es sich weg wie nichts. Die Geschichte geht rasant weiter und es wird sich nicht viel mit unnötigen Details aufgehalten. Vor allem konnte ich wirklich nicht erahnen, was passieren würde. So gab es Dinge, von denen ich dachte, dass sie erst sehr viel später passieren würden. Und deswegen kamen viele Dinge sehr unerwartet. Wer immer interessanter werden, sind die Nebencharaktere. Denn man weiß nie, wie weit man ihnen trauen kann oder nicht. Denn sehr viele von ihnen wirken sehr verdächtig. Generell kann man eigentlich niemandem wirklich trauen. Man weiß nicht, welches der Mädchen sterben wird und deswegen denkt man sofort wenn etwas passiert, dass diese eine die Tote ist. Und als Täter kommt eigentlich sowieso jeder in Frage. Der zweite Band steht dem ersten in sofern nach, dass man ja jetzt die Grundstory schon kennt und damit das individuelle, was mich so gepackt hat, etwas abgeflaut ist. Zum Beispiel ist Benedictes Storyline in dem Sinne abgeflacht, dass es nun weniger um Sex, als um Intrigen und Geheimnistuerei geht. Dafür wird die Geschichte rund um Vilde immer spannender. Das wird wirklich aufregend und sehr sehr spannend. Trine ist immer noch die unscheinbare, von der man nicht viel mitbekommt. Nora verstrickt sich wiederum immer mehr in Geheimnisse. Sie trifft sich heimlich mit Nick, den man ja auch nicht vergessen hat. Denn er hat seine Geheimnisse und eine Vergangenheit, die im Schwarzen liegt. Irgendwas stimmt mit ihm nicht und das er in irgendwelche dunklen Dinge verwickelt ist, "scheint" klar zu sein. Alles in allem ist es ein guter zweiter Band, der dem ersten in kaum etwas nachsteht. Allerdings ist etwas von der Neugier verflogen und deswegen verliert es etwas an Aufregung. Trotzdem ein sehr gutes und spannendes Buch.
 

Vorsicht! Wer den 3. Band noch nicht gelesen hat, sollte ab hier nicht weiterlesen.

Allgemeines:
Titel: Dark Village - Niemand ist ohne Schuld
Autor/-in: Kjetil Johnsen
Form: Broschiert (302 Seiten)
Verlag: Coppenrath
Erscheinungsjahr: 2013
Preis: 9,95 €
 
Klappentext:
 
Ein unschuldiges Mädchen, brutal aus dem Leben gerissen. Tiefes Misstrauen legt sich über den kleinen Ort Dypdal mitten in den einsamen Bergen Norwegens. Wie ein Lauffeuer greift die Angst um sich. Dann wird ein Verdächtiger festgenommen. Er gesteht den Mord. Aber er ist mitnichten er skrupellose Killer, der er zu sein vorgibt. Das Böse ist noch nicht gebannt und hat bereits ein weiteres ahnungsloses Opfer im Visier ...
 
Meinung:
Der dritte Teil fängt mit einer Beerdigung an. Und zwar mit der Beerdigung der Freundin, die gestorben ist. Nach und nach wird das Geheimnis gelüftet und man erfährt, welche Freundin letzten Endes sterben musste. Was man allerdings nicht erfährt ist, wer der Täter ist. Dass bleibt noch ungelöst. Und genau deswegen bleibt es auch spannend und interessant. Denn natürlich möchte man wissen, wer denn nun das Mädchen getötet hat und vor allem, welches Motiv er hatte. Während dessen ist Dypdal in Aufruhr. Die restlichen Freundinnen gehen alle anders mit ihrer Trauer um und dadurch spaltet sich die Truppe. Jede geht irgendwie ihren eigenen Weg und versucht auf ihre eigene Weise, das Geheimnis um den Täter zu lüften und ein paar Dinge in Erfahrung zu bringen. Ganz verloren geht der Kontakt natürlich nicht, aber es kommt zu Reibereien. Zudem erfährt man endlich, wer hinter "Wolfman" steckt und mit wem er in alles in merkwürdige Dinge verstrickt ist. Gleichzeitig wird das Licht auf Benedictes Vater Lucas geworfen, der auch keine ganz weiße Weste zu haben scheint. Der dritte Teil der Reihe ist immer noch nicht so stark wie der erste, aber auch nicht schlecht. Die Geschichte bleibt weiterhin spannend und fesselnd. Auch emotional kann mich die Geschichte weiterhin packen, die übrig gebliebenen Mädchen tun mir sehr leid und es ist ein einziges Chaos, in das einen die Geschichte hineinwirft. Denn man freut sich oder ist traurig oder stinkwütend. Die Auflösung der Toten hat mich nicht so mitnehmen können, da ich mich leider bereits vorher gespoilert habe. Aber die Wege der anderen Mädchen haben mich schon mitgenommen und ich fand es sehr schade, dass die Wege sich so getrennt haben. Allerdings ist dieser Teil meiner Meinung nach sehr sehr spannend, denn nicht nur erfährt man, was es mit Wolfman auf sich hat, nein, auch in Nicks Vergangenheit wird sehr viel Licht gebracht. Und das ist sehr spannend und sehr mitreißend. Ich konnte das Buch an den Stellen wirklich nicht mehr weglegen und saß auf heißen Kohlen, weil ich wissen wollte, wie es weitergeht. Ein guter dritter Band, der mich echt hat den Atem anhalten lassen. Es geht spannend weiter und man kommt dem Ende immer näher. Doch es ist alles noch offen.
 

Vorsicht! Wer den 4. Band noch nicht gelesen hat, sollte ab hier nicht weiterlesen (ab hier werden wieder die Namen der Mädchen verwendet).

Allgemeines:
Titel: Dark Village - Zurück von den Toten
Autor/-in: Kjetil Johnsen
Form: Broschiert (271 Seiten)
Verlag: Coppenrath
Erscheinungsjahr: 2014
Preis: 9,95 €
 
Klappentext:
 
Nichts ist, wie es scheint. Die Serie an grausamen Morden in den idyllischen Bergdorf Dypdal reißt nicht ab. Die Ermittlungenlaufen auf Hochtouren. Aber wer ist Täter? Wer Opfer? Und wie hängen all die schrecklichen Fälle miteinander zusammen? Plötzlich scheint jeder verdächtig. Der wahre Mörder bleibt jedoch weiter im Verborgenen. Eiskalt verfolgt er sein Ziel ...
 
Meinung:
Der vierte Band war ähnlich gut wie die Vorgänger. Es blieb weiter spannend und es wurden wieder viele Emotionen durcheinander gebracht. Immer noch ist es sehr geheimnisvoll und auch wenn ich meine Vermutungen hatte, so konnte ich niemals mit hundert Prozent sagen, dass meine Vermutungen richtig sind. Die übrig gebliebenen Freundinnen finden weiter zusammen und versuchen immer noch herauszufinden, wer denn nun hinter Trines Mord steckt. Man erfährt sehr viel mehr über Nick und Katie und langsam scheint sich wirklich alles zu klären. Die Geschichte ist auch wirklich nicht gut durchdacht und obwohl es so viele Bände sind, sind mir keine Logikfehler untergekommen. Die Spannung ist zu Beginn etwas abgeflacht, wird aber im Laufe des Buches wieder angehoben. Die Charaktere entwickeln sich immer noch weiter und kommen langsam dem ein oder anderen Geheimnis auf die Spur. Mich konnte das Buch wieder fesseln und vor allem Nick fand ich in diesem Band sehr stark. Denn er hilft tatkräftig mit die Geschehnisse in Dypdal aufzuklären und endlich kommen ein paar wichtige Dinge ans Licht, die der Polizei weiterhelfen. Ich fand diesen Band wieder sehr stark, denn es passiert eine ganze Menge und ich habe wirklich neue Verdächtige. Denn es gibt ja eine ganze Menge Leute, die sich merkwürdig verhalten. Die Charaktere gehen weiter ihre Wege. Benedicte misstraut ihrem Vater, Vilde ist blind vor Liebe und Nora macht sich Sorgen wegen Nick. Vor allem Benedicte und Nick fand ich in diesem Buch wirklich stark. Denn Nick tut einem wirklich leid, aber er tut endlich das richtige. Benedicte scheint ebenfalls das richtige zu tun und vor allem hört sie auf ihr Herz. Emotional hat mich diese Reihe eh schon längst mitgenommen, ich habe die Charaktere mittlerweile alle ins Herz geschlossen und freue mich so sehr darauf, endlich zu erfahren, wer alles mit in diese Sache verwickelt ist. Es ist spannend und sehr gut, ich freue mich auf das Finale!
 

Vorsicht! Wer den 5. Band noch nicht gelesen hat, sollte ab hier nicht weiterlesen.

Allgemeines:
Titel: Dark Village - Zu Erde sollst du werden
Autor/-in: Kjetil Johnsen
Form: Broschiert (296 Seiten)
Verlag: Coppenrath
Erscheinungsjahr: 2014
Preis: 9,95 €
 
Klappentext:
 
Der Mörder von Dypdal hat viele Gesichter. Seine Fassade beginnt jedoch zu bröckeln. Schließlich begeht er den entscheidenden Fehler. Indem er alles auf eine Karte setzt, versucht er, das Blatt noch einmal zu wenden. Aber seine Zeit ist abgelaufen - endgültig. Und er reißt jeden mit sich in den Abgrund, der ihm zu nahe kommt.

Meinung:
Endlich ist es soweit! Das große Finale. Und was soll ich sagen? Es war richtig gut. Schlussendlich war es wirklich ein großartiges Finale, dass mich ohne jegliche Fragen zurücklässt. Vor allem wird es wirklich super spannend, denn das Finale wird noch einmal sehr aufregend. Wie das alles letztendlich aufgeklärt wird ist grandios und vollkommen unvorhersehbar. Die Mädchen finden immer mehr heraus und die letztendliche Lösung der Geschehnisse ist einfach unglaublich. Ich wäre da im Leben nicht draufgekommen. Emotional bekommt man hier noch mal die volle Ladung. Im Buch wird öfters die Zeit gewechselt. So gibt es einmal die Gegenwart, wo die Verbrechen noch aufgeklärt werden müssen und einmal die Zukunft, die ein Jahr voraus liegt. So wird in beiden Zeiten Stückchenweise aufgeklärt, was denn nun passiert ist und wie es den Mädchen in dem Jahr nach dem Geschehen ergangen ist. Das hat mein Interesse die ganze Zeit an der Leine gehalten. Ich fand das Ende wirklich großartig. Meiner Meinung nach hat alles super gepasst und ich fand das Ende richtig schön. Und wie spannend das Ende wird. Es war wirklich großartig, ich konnte das Buch wirklich nicht weglegen. Die Charaktere waren immer noch klasse, wie sie sich über die Reihe verändert haben ist einfach großartig. Vor allem Benedicte, die am Anfang noch sehr oberflächlich und nach Bestätigung suchend. Aber jetzt hat sich Benedicte total verändert und ich fand ihre Art jetzt super. Genau wie Vilde, Nora und Nick. Im letzten Band hat vor allem Nora geglänzt und obwohl sie mir gegenüber nie so wirklich besonders hervorgestochen ist, fand ich sie dieses Mal wirklich sehr stark. Genau wie Nick, der genau das richtige tut und die Vergangenheit endlich hinter sich lässt. Wahrscheinlich ist dieser Band der, der mir am meisten im Gedächtnis geblieben ist. Abgesehen vom ersten eventuell. Ich finde, dass es ein wirklich gelungener Abschluss ist und man mit einem lachenden und einem weinenden Auge auf diese spannende und schockierende Reihe zurückblickt. Diese Reihe kann ich wirklich nur wärmstens empfehlen und ich finde, dass sie ihre Aufmerksamkeit total verdient hat.
Ich kann die Bände nicht einzeln bewerten, dafür sind sie einfach zu dicht aneinander von der Punktzahl her.

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