Dienstag, 18. August 2015

Zum Glück allein von Katarina von Bredow

Allgemeines:
Titel: Zum Glück allein
Autor/-in: Katarina von Bredow
Form: Taschenbuch (278 Seiten)
Verlag: Gulliver
Erscheinungsjahr: 2009
Preis: 8,95 €

Klappentext:

Fanny ist überglücklich mit ihrem Freund Johan - er ist einfach Mister Perfect. Sie möchte mit ihm zusammenziehen, weg von zu Hause und weg von der Mutter. Doch dann erfährt Fanny, dass Johan sie schon lange betrügt. Und das soll Liebe sein? Voller Verzweiflung sucht sie Rat bei ihrem Lehrer Finn Bäckström. Schon bald kommen sie sich viel näher als erlaubt ...

Meinung:
Ich ging mit gemischten Erwartungen an das Buch ran. Denn die letzte "Schüler und Lehrer"- Geschichte, hat mich nicht so begeistern können und ich war gespannt, wie viel mir diese bieten könnte. Denn für mich ist Katarina von Bredow eine etwas unbekanntere Autorin, von der ich aber ein wenig Gutes gehört habe. Ich fand den Anfang auch gar nicht schlecht und bin sehr schnell in die Geschichte reingekommen. Fanny ist eigentlich eine sympathische und ganz nette Protagonistin, es gab nur leider ein paar Sachen, die mich wirklich an ihr genervt haben. Aber sie passte ganz gut zur Geschichte genau wie ihr Freund und ihr Lehrer. Eigentlich habe ich an dieser Geschichte gar nicht groß etwas auszusetzen. Denn sie war nicht schlecht und obwohl ich doch das ein oder andere Verhalten nicht ganz in Ordnung fand, steht sie immer noch gut in meinem Ansehen. Es ist nur wieder der typische Fall. Das hier ist nämlich keine Geschichte, die man lange im Kopf behält. Nein, denn ich weiß jetzt schon kaum noch, worum es in den Details ging. Ich habe es zugeschlagen und bisher nie wieder daran gedacht. Die Geschichte war auf jeden Fall sehr interessant und ich war sehr neugierig darauf, wie Fanny sich Verhalten wird und wie es weitergeht. Mit Fanny konnte ich mich auch recht gut identifizieren, was das Interesse nur noch gefördert hat. Trotzdem hat mich dieses Buch nicht emotional mitgenommen oder mir irgendeine besondere Bedeutung eingetrichtert. Es war leicht zu lesen und eine gute Lektüre zur Unterhaltung. Aber nichts, was wirklich unter die Haut geht. Zumindest für mich nicht. Dafür hat mir wirklich die emotionale Bindung zu den Charakteren gefehlt. Denn obwohl ich Fanny mochte, hätte ich sie manchmal gerne mit dem Kopf gegen die Wand gehauen. Und leider war das auch alles, was dieses Buch bei mir auslöste. Keine Tränen und kein Lachen. Manchmal etwas Mitleid, aber meistens konnte ich mir wirklich nur mit der Hand gegen den Kopf hauen. Trotzdem war das Buch nicht schlecht und hat mir recht gut gefallen. Eine Empfehlung kann ich hier aussprechen, aber erwartet keine hochdramatische Lektüre.

Charaktere:
 
Fanny: Ein 19-jähriges Mädchen, welches leider ein paar Probleme mit ihrem Freund hat. Und auch mit ihrer Mutter, was hier auch eine große Rolle spielt. Fanny ist eigentlich ganz nett und freundlich, aber es gab ein paar Situationen, wo ich sie nicht verstehen konnte. Normalerweise konnte ich mich immer recht gut in sie hineinversetzen und ich verurteile sie auch nicht, denn sie ist alt genug um selber zu entscheiden. Aber manchmal konnte ich sie einfach nicht erreichen, manchmal war sie mir einfach zu weit weg, als dass es für mich greifbar gewesen wäre.


Fazit:
Ein unterhaltsames Jugendbuch, welches mich überrascht hat. Denn ich war wirklich sehr skeptisch und dachte, dass es nur so mittelmäßig werden würde. Aber nein, es war wirklich gut und ich fand Fanny als Protagonistin recht passend. Sie gefiel mir, genauso wie die Grundidee der Geschichte.
Dafür gibt es von mir 4/5 Schmetterlinge.

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